Sakuma-san
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Sakuma San wurde 1943 geboren.
Nachdem er viele Audio-Verstärker gebaut hatte, kam er zu der Erkenntnis, dass ein Verstärker der nur entsprechend den theoretischen Grundlagen konstruiert wird, nicht immer unsere Sinne und Gefühle zufrieden stellend anspricht.
Er traf die Entscheidung, sich fortan mit seinen Systemen nicht mehr nur von der Theorie, sondern von seinen Emotionen leiten zu lassen.
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Eine Reise in die Heimat von Sakuma
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Nach einer zweistündigen Fahrt von Tokio, bringt einem der Sazanami- Schnellzug zu der kleinen Stadt Tateyama, die weitab vom Trubel der Großstadt, nahe an der wunderschö- nen Meeresküste gelegen ist. Unweit des Bahnhofs, am Ende der Straße, findet man ein kleines Restau- rant, das 'Concorde'. |
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Das Restaurant Concorde gibt es seit 1968 Sobald man den Raum betritt, wird man sich beim irritierenden Anblick unzähliger, selbst- gebauter Röhrenverstärker vielleicht fragen: 'bin ich nun in einer Gaststätte oder in einem Audiogeschäft gelandet?'
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Dann erblickt man im gedämpften Licht den Mann mit dem freundlichen Lächeln hinter der Bar, das muss Herr Sakuma sein.

Die Anlage hinter dem Bartresen des Concorde: Links ein Garrard 401, in der Mitte die Verstärkerkonsole, rechts ein Lowther-PM6 in einem hölzernen Bierfass.
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Sakuma-san hört 'Mono'
Seine vielen originellen Ideen führten Sakuma zu einem gänzlich ungewöhnlichen monofonischen System. Sakuma Verstärker sind wirklich sehr speziell. Sakuma kümmerte sich überhaupt nicht um verleumderische Kommentare über seine Verstärker oder seine Person. Er vertraute auf die Sinne der Leute, die mit Sakuma Verstärkern Musik hören. Der einzige Weg, die Richtigkeit seiner Konzepte zu demonstrieren, waren für ihn seine Audio-Konzerte.
Über zwei Jahrzehnte, hat er unzählige Audiokonzerte in Japan aufgeführt. Auch in Mailand und in Paris betrat er mit Verstärkern aus seiner eigenen Produktion und anderen von ihm ausgesuchten Audioinstrumenten die Bühne. Mehr als 4.000 Leute haben mit dem größten Genuss Musik gehört, die über sein System abgespielt wurde. Zeitungen und Magazine würdigten seine Leistungen.
Nachdem sie diesen Klang gehört hatten, stimmten die Musikliebhaber und die Medienleute darin überein, dass selbst die Musikwiedergabe eine Kunstform sein kann, die eine innere Schönheit hat und ebensoviel Gefühl vermittelt wie ein Live-Konzert.
Heute besuchen mehr als 200 Audiophile im Jahr den Meister um die Wahrheit seiner Worte zu finden: 'Sag der Theorie auf Wiedersehen'
1977 besuchte der Herausgeber von 'Audio technology MJ' das Restaurant Concorde. Er war so sehr vom Sakuma-Klang beeindruckt, dass er Sakuma San bat, einen Bericht über seiner Arbeiten für "MJ" zu schreiben. Mehr als 40 Sakuma Artikel sind seither in dieser Veröffentlichung im Verlauf von 20 Jahren erschienen.
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Sakuma im Blätterwald - ein paar Beispiele
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'MJ' ist ein höchst bedeutendes Audio-Magazin, das schon seit 1924 publiziert wird. 1980 wurde 'Direct Heating' übernommen und der Verlag gibt das 'Direct Heating Magazin' heraus, veranstaltet Audiokonzerte und unternimmt andere Schritte, um das Thema Audio in den Rang der feinen Künste zu erheben. Sakuma veröffentlichte 1989 das Buch 'The Remembrance of Sound Past' Die 1. und 2. Ausgabe sind nicht mehr im Druck. |
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In der Ausgabe 1/2005 von 'MJ' findet man eine mehrseitige, schön bebilderte Homestory von Sakuma unter dem Titel 'Listening Room' |
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Im Heft 5/2005 wird 'Der Verstärker für J.S. Bach' von Sakuma sehr eingehend beschrieben. Sakuma hat ihn dem genialen deutschen Kompo- nisten gewidmet. Auch den Dirigenten Wilhelm Furtwängler schätzt Sakuma besonders. |
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Im Heft 9/2007 findet man einen Artikel über eine Vorstufe von Sakuma mit der KT66
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Bei Sakuma zuhause

Bei unserem Besuch im September 2007

In einer Nische stehen spezielle Tonmöbel von Sakuma San

Diesen Musikschrank hat Sakuma für die Beschallung seines Restaurants Concorde maßgeschneidert. Neben einem Verstärker sind vier verschiedene Lowther-Chassis eingebaut.

Das ist die Altec 'Voice of the Theatre' die auch für Audio-Konzerte
eingesetzt wird.
Sakuma betreibt sie mit seinem Zweikanalverstärker.
Treiber: 288+288 (Ferrit), Horn: 1005-B, Bass: 515 (Ferrit) Gehäuse: 828H, Weiche: N1285-8B
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