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14. Juni 2011: Eleonore Johanna Wilhelm kennen wir schon viele Jahre und haben diese große Kunstliebhaberin und Mäzenin auch schon häufig an verschiedensten Orten getroffen. Gestern schafften wir es endlich einmal, sie an ihrer eigenen Galerie HartmannStrasse 45 mitten in Ludwigshafen zu besuchen.

Sie bespielt und bewohnt dort zusammen mit ihrem Mann Günther Wilhelm eine urige Loft mit mehreren Etagen - großzügige Räume für die Kunst, um die man sie nur beneiden kann. Am 13. Juni bot sich dort ein letztes Mal die Gelegenheit, Skulpturen, Zeichnungen und Künstlerbücher von Susi Rosenberg zu dem Themenkomplex  PATH/WEG zu sehen.

Eckdaten zur Biografie der Künstlerin: 1999 und 2009 Gastdozentur an der University of Oregon, USA. In den Staaten findet man ihre Werke beispielsweise im Jordan Schnitzer Museum in Eugene. Hier bei uns geben unter anderem die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen Einblick in ihr künstlerisches Schaffen.

Eine Freundin hatte uns noch den heißen Tipp gegeben, ja nicht die Multi-Instrumentalistin und Komponistin Christiane Schmied mit dem Künstlernamen maschinen-frau zu verpassen,  mit ihrem musikalischen Schlusspunkt, eigens komponiert für diese Finissage.

Susi Rosenberg, Eleonore Wilhelm   ÷ Bild groß ÷

"Lehnung", "Bogen", "Path/Weg" oder "Raumzeichnung" werden von Susi Rosenberg in immer neuen Ansätzen untersucht, in manchen Arbeiten miteinander verknüpft um Raum und Räumlichkeit zu definieren und real und sinnlich erlebbar zu machen. Man darf ihre Skulpturen teilweise versetzen, rotieren und neu arrangieren, wird also nicht auf eine bestimmte Perspektive festgelegt.

Auch in ihren Papierarbeiten findet sich das Plastische - die Wirkung von Licht und Schatten - zum Beispiel in Form von Prägungen und Verformungen des Materials.

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Der Ausstellungsraum, der auf meinen Fotos zu sehen ist, liegt im Obergeschoss, darunter befindet sich eine große Druckwerkstatt und im Souterrain gibt es eine Experimentalbühne für Musik, Theater und Performance. Ebendort hatte Christiane Schmied unzählige Klangerzeuger, Soundprozessoren und Interfaces aufgebaut und in einem Kabelgewirr miteinander verbunden, ein komplexes Setup, bei dem sicher nur noch sie selbst den Durchblick hat.

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Ich fand schon ihre Biografie ganz interessant, die ich mir auf der Homepage von Eleonore angesehen hatte:

"Christiane Schmied, 1962 in Viernheim in einem bildungsfernen Haushalt der Arbeiterklasse geboren. Nach dem Abitur Ausbildung als Filmcutterin beim Süddeutschen Rundfunk, Stuttgart; danach freie Film- und Videocutterin, Drehbuchautorin und Regisseurin. Der ausgeprägte Sinn für Montage, Collage und deren Entrückung spiegeln sich vor allem in freien Multimedial- und VideoArt-Arbeiten... Die Faszination für elektronische Musik, Neue Musik und skurrile Geräuschwelten liefern die Inspiration für eigene elektronische Klangmuster."

Photo credit: Claudia Schäfer (Bildausschnitt)

Toll was sie macht! Ich kenne nur wenige Frauen, die sich so sehr für unkonventionelle Tonerzeuger,  liebevoll gebastelte Effektgeräte und Instrumente mit tausend Knöpfen begeistern können wie die 'maschinen-frau' - klar, dass ich gern die Gelegenheit nutzte, kurz mit ihr zu sprechen. Ihre Musik kann ich nur schwer einordnen, ich kenne ja bis jetzt auch nur einen kleinen Teil davon. Sie selbst sagt: "Meine Wurzeln liegen bei John Cage, Stockhausen und Steve Reich". Ihre Hingabe und künstlerische Ernsthaftigkeit übertrug sich jedenfalls in sympathischer Weise auf das Publikum und - nicht zuletzt - Susi Rosenberg empfand die intendierten Harmonien mit ihrer Arbeit im Raum sehr gelungen. Weil es beim ersten Stück um ein Gedicht ging, das mit dem japanischen Stil von Blumenarrangements zu tun hatte, war ich auch thematisch angesprochen.


11. Juni 2011: Zum ersten Mal fand im Künstlerhaus Edenkoben ein Ateliergespräch statt, welches die Arbeit der jeweiligen Kunststipendiaten dem Publikum näher bringen soll. Meine Frau und ich freuten uns sehr über diese Neuerung, hatten wir uns doch schon seit Jahren gewünscht, dass die Bildende Kunst im Künstlerhaus nicht so stiefmütterlich wie bisher behandelt wird.

Wir haben zwar in der Vergangenheit aus eigenem Antrieb das Gespräch mit den Künstlerinnen und Künstlern in Edenkoben gesucht, finden es aber wirkungsvoller, wenn ihnen offiziell mehr Aufmerksamkeit zuteil wird.

Im Gespräch ging es dieses Mal um die Arbeit der Fotografin Nicole Ahland (Bildmitte). Ihre Gesprächspartnerin ist Barbara Auer, Leiterin des Kunstvereins Ludwigshafen und derzeitiges Beiratsmitglied des Künstlerhauses. 

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"Nicole Ahland fotografiert Räume, die dem Betrachter im ersten Moment bekannt erscheinen. Ein verlassenes, ein bewohntes Haus, eine Kirche oder auch eine Zimmerecke, eine Fensteransicht. Mit Lichteinstellungen von greller Helligkeit bis hin zu fast vollkommener Dunkelheit, Unschärfe, Farbigkeit oder auch Motiven in Weiß, Grau beschreibt die Künstlerin Situationen von Vertrautheit und Fremdheit. Gefühle von Anziehung und Angst sind da und das Aushalten dieser Emotionen bis zur Begegnung mit Schönheit macht das Besondere dieser Bilder aus."

(Zitat von der Website des Künstlerhauses Edenkoben)

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Nicole Ahland wird auf diesem Bild von zwei weiteren Stipendiaten eingerahmt: in Bildmitte die Autorin Rositha Haring aus Leipzig, auf deren Lesung am kommenden Freitag wir schon sehr gespannt sind. Rechts der Dichter Andrew Duncan.

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Wir finden es wichtig zu wissen, dass Frau Ahland in ihrer Aufnahmetechnik rein analog arbeitet, nichts arrangiert und noch nicht einmal ihre Bildausschnitte nachträglich verändert. Dieses Wissen erhöht noch einmal deutlich den Respekt vor ihrer Arbeit, bei der sie äußerst skrupulös, zielstrebig und kompromisslos vorgeht. Der ganze Prozess wird einer zeitlichen Entschleunigung unterzogen, indem alle Fotos zuerst in einem Archiv für unbestimmte Zeit abgelagert werden, bevor sie vielleicht einmal ins Licht einer Ausstellung gerückt werden.

Tatsächlich sprachen diese Bilder eigene Erinnerungen bei den Betrachtern an. Es war interessant von den anderen kunstsinnigen Teilnehmern dieser Gesprächsrunde zu erfahren, welche Assoziationen dies waren. Ein jeder trägt ja innere Bilder mit sich, die immer wieder aktuell reflektiert und abgeglichen werden.


10. Juni 2011: Der Sprachschatz im Japanischen wurde kürzlich durch zwei neue Worte bereichert, nämlich: 'geigakaunta' und 'merutodaun' (v. meltdown).

Geigerzähler, für die es in Japan kein eigenes Wort gab, sind derzeit fast überall ausverkauft und man muss mit monatelangen Lieferzeiten rechnen.  Das merkte ich, als ich für Bekannte, die unweit von Fukushima leben, welche bestellen wollte. Unter den Geräten, die ich bei meiner Recherche fand, gefielen mir die von Gammascout am besten

ext link icon gamma-scout.com

Foto: Bildzitat von der Homepage

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Interessant finde ich in diesem Zusammenhang die Möglichkeit,  handelsübliche Digitalkameras zur Detektion von Beta- und Gamma- Strahlung heranzuziehen. Deren Bildsensoren sind nämlich nicht nur für Lichtstrahlen empfindlich. Man muss nur die Linse vor dem Chip entfernen und durch einen lichtundurchlässigen Plastikdeckel ersetzen - bei Spiegelreflexkameras mit abnehmbarem Objektiv leicht machbar. Alphastrahlung wird indes durch so einen Deckel bereits abgehalten, man kann sie somit nicht feststellen. Prinzipiell könnte man fast jede beliebige Digitalkamera in dieser Weise zweck- entfremden. Das Bildrauschen auf einer Aufnahme lässt im Ergebnis Rückschlüsse auf die Strahlungsintensität zu, die allerdings erst einmal quantitativ bewertet werden muss.

Neuerdings gibt es sogar schon eine Software, die für bestimmte Kameramodelle kalibriert wurde und damit eine grobe numerische Anzeige der Strahlungsintensität liefert. ext link icon bqscan.com


6. Juni 2011: Life-Logging - kaum sortierte Schnappschüsse und Annotationen.

Spaziergang im urwüchsigen Park von Bad Wildbad

Apropos Bad Wildbad: Auf das Rossini Festival in dem liebevoll restaurierten 'Königlichen Kurtheater' möchte ich noch hinweisen, das sich inmitten des Kurparks befindet. Leider sind wir dieses Jahr im Urlaub, wenn das Festival stattfindet.  ext link icon rossini-in-wildbad.de

Karlsruhe: Ankunft zu einem Musikabend im Schloss Gottesaue

Bei diesem Konzert gefiel mir besonders eine experimentelle Version auf der Basis von Frank Zappa's Stück »The Black Page« mit drei Live-Schlagzeugern und elektronischer Musikeinspielung, das sich Studenten von Prof. Nakamura ausgedacht hatten.

Hier zwei andere Versionen des Stücks von Altmeister Zappa bei youtube: ext link icon Synclavier-Version  ext link icon Schlagzeug m. Terry Bozzio

Prof. Bazon Brock bei seinem Vortag in der Landessbibliothek: »Strategien der Meisterschaft - Die Macht des Alters: Künstler trainieren unsere Vorstellungskraft«   ext link icon Kontext-Link

»Entartete Kunst« in Karlsruhe. Vortrag v. Dr. Tessa Friederike Rosebrock Provenienzforscherin, Staatliche Kunsthalle.

ext link icon Kontext-Link (SWO Kunstportal)

Die Tagung im Rahmen des DFG-Projektes »Epistemologie der Multimedialität« in Kooperation mit dem HfG-Forschungsinstitut und dem ZKM möchte ich auch noch in diesem Memo festhalten. Das war eine der anregendsten Veranstaltungen der letzten Tage.

Siehe auch: ext link icon on1.zkm.de/.../storyReader$7549

Obiges Foto schoss ich beim Abendvortrag von Peter Sloterdijk »Zöglinge der Luft - Stichworte zu einer pneumatischen Anthropologie«. Neben diesem Vortrag waren für mich anderntags besonders auch die Ausführungen von Peter Weibel zum Thema »Elektronische Atmosphären« äußerst interessant, in dem er unter anderem die heutige Lebensnotwendigkeit eines sog. 'Tronwaldes' postulierte und seine neue Wortschöpfung genauer definierte. Dabei ging er zu meiner Überraschung recht ausführlich auf die Erfindung der Elektronenröhre und ihre technikgeschichtlichen und kulturellen Folgeerscheinungen ein.

Ich konnte Prof. Weibel später in der Kaffeepause noch einmal kurz darauf ansprechen und ihm von meinem Röhrenhobby und meinen künstlerischen Arbeiten auf diesem Gebiet erzählen. Leider war es mir unmöglich, alle Veranstaltungen dieser Tagung besuchen, da wir Sonntags im Künstlerhaus Edenkoben die Lesung in der Reihe »Erzähler der Welt« mit Jochen Schimmang nicht verpassen wollten. Wir kennen und schätzen diesen Autor schon seit früheren Begegnungen, die auch in meinem Blog bereits Eindrücke hinterlassen haben.

Moderiert wurde diese Veranstaltung von dem bekannten Journalisten und Literaturkritiker Hubert Winkels, der mit einer sehr angenehmen und eingehenden Gesprächsführung zu einer rundum gelungenen Matinee beitrug.

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Kommentar 10. Juni 2011:
von Frank Gales

Was dem Mallorca-Urlauber sein Handtuch ist dem Intellektuellen bei einer Lesung sein Strohhut, sein … - man erkennt die Platzreservierungs-Token nicht so richtig. Die Mittel mögen sich unterscheiden, der dahinter steckende Geist ist offensichtlich der gleiche.

Liebe Grüße, Frank


23. Mai 2011: Andrew Duncan, (links im Bild) gehört derzeit zu den Autoren im Künstlerhaus Edenkoben. Wir begegneten ihm und seinen Gedichten bei einer Lesung im Kaminzimmer, bei der sein Schriftstellerkollege Norbert Lange übersetzte und moderierte. Es gibt wahrscheinlich nicht so viele Lyriker, die sich, wie er, mit naturwissenschaftlichen- und Technik-Themen befassen, oder die etwa dem Sarkophag von Tschernobyl ein Gedicht widmen. Viele seiner Gedichte sind offenbar durch historische und anthropologische Forschung inspiriert.

Geboren in Leeds 1956, als Kind schottischer Eltern, studierte er zunächst moderne Sprachen, später hat er angelsächsische, nordische, und keltische Sprachen studiert. Er arbeitete neun Jahre für einen Hersteller von Telefonzentralen, später für die Londoner Börse. Derzeit ist er für das Inspektorat von Schulen tätig.

Als ich nach der Lesung, bei Essen und Wein, mit Andrew Duncan ins Gespräch kam, ließ ich mich für einen Moment von den Stichworten 'AMPEX' und 'BASF' einfangen, weil ich vor vielen, vielen Jahren einmal ein urtümliches Tonbandgerät dieser Marke, und selbstverständlich auch BASF-Bandmaterial besaß. Das mit zig Röhren und Transformatoren bestückte Monstrum war in einen braunen Lederkoffer eingebaut - ein rechtes Schwergewicht - wirklich portabel war dieser Koffer nicht.

Dieses Bandgerät hatte übrigens eine interessante Vorgeschichte: Aus dem Physikalischen Institut der Universität Heidelberg stammend, war er ebendort verwendet worden, um die Funksignale des ersten künstlichen Satelliten mitzuschneiden, der am 4. Oktober 1957 von der Sowjetunion in den Orbit geschickt worden war.

Ich kann mich noch gut an die geisterhaft labilen Pieptöne erinnern, die dieser erste 'Spuntnik' zur Erde sendete und welche damals übrigens auch von Funkamateuren in der ganzen Welt mit atemloser Spannung und Staunen registriert wurden.
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Ich darf ein Gedicht von Andrew Duncan von der Homepage des Künstlerhauses zitieren, in dem besagte Schlüsselworte vorkommen:

"Les Paul’s Garage Studio

On the dressing-table with the nail-paint,
Pfleumer’s rolled gold skin that stayed
On tips of gold-lipped cigarettes
and never left a leaf of Pharaoh’s smile.

Folding the sound, from the foil of scruples,
He sprayed a metal paste on plastic strip
And sold it to BASF for a
Minstrel cotton, a textile vortex.
From jeweller’s wire
to suffusions of aniline dye
How small were the ripples
that laid the sand; how big were the
Blusters of musical smoke, from Ludwigshafen
And downstream.

Les Paul stripped the first Ampex that shipped
And added a fourth head
Turned, and walked straight into
Kiss of mirror halves of sound shell
Turned, and walked straight into
Brilliant cocoon from lacquer applique
Turned, and walked straight into
A stretch steady for four mint copies
Turned, and walked straight into
Wekausha, Wisconsin
By the river that runs both ways

By lost time that paints on loops
Aligned, looking down
From a ridge between two patterns,
Cutting silver away
To chase a picture on silver.
Butting sashes of fine shaved sound
A mask of narcissistic blond wood
With American-classic semiconductors pointing thataway
You put germanium together with Germany
That’s when you’ve got
Purposeful distortions of the recorded groove

Linger o phantom as I retouch our mood
Flattering the
Dissipations of a simulacrum,
A dupe of time regained
A garage like that will never end

The Ampex Memphis pickup and fixit man
Says, Why that music won’t stick to the tape
Because you haven’t lubricated the tape"

(from: The Imaginary in Geometry) 

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Am 24. 05. erschien dazu in 'Die Rheinpfalz' eine Kritik mit dem Titel 'Mit der Sprache arbeiten' von Brigitte Schmalenberg, die ich hier mit ihrer freundlichen Erlaubnis zitieren darf: ext link icon Ausriss


21. Mai 2011: Über das Café-Initial in Karlsruhe wollte ich schon länger mal eine positive Kritik schreiben. Die ersten Fotos machte ich noch im Winter.

Nun, im Mai, sieht es dort auch im Außenbereich einladend aus:

Wir fühlen uns jedes Mal sehr wohl beim Mittagstisch im Café Initial; die Küche sagt uns sehr zu. Auch der unprätentiöse Einrichtungsstil und der aufmerksame Service gefallen uns sehr. Das ungewöhnlich preisgünstige Essen ist 'Bio', viele Zutaten stammen aus dem eigenen Garten in Wolfartsweier, was bestimmt einen Teil des guten Geschmacks ausmacht, neben einem fähigen Koch selbstverständlich. Uns schmeckt's!

Der Claim 'Gesundheit für alle' ist hier in der Tat kein leeres Versprechen, nein, dahinter steckt ein förderungswürdiges soziales Projekt: ext link icon gfa-karlsruhe.de Speisekarte, Adresse u.s.w. finden Sie hier: ext link icon Restaurant-Seite  

Guten Appetit! Ich kann dieses 'grüne' Restaurant nur empfehlen.

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20. Mai 2011: Der Neue Nahe Osten und das Neue Europa zwischen Säkularer Demokratie und Fundamentalistischer Theokratie?

So ein hochtrabendes Thema kann einen schon mal erschlagen. Ich lasse mich aber gerne überraschen, indem ich mich zur Abwechslung auch gern mal auf Themen einlasse, die normalerweise nicht unbedingt im Zentrum meines Interesses liegen. Durch diese Wissbegier kam ich schon häufig in den Genuss von wirklich brillanten Vorträgen, wie bspw. gerade gestern in den Vortrag von Prof.  Eveline Goodman-Thau.

Sie machte sich in ihrer Vorlesung nicht nur Sorgen um die Situation der Demokratien in der Welt und insbesondere um die Zukunft von Europa, sondern wartete zudem mit einigen konkreten Anregungen auf, was nach ihrer Ansicht zu tun wäre. Dabei wurden die versammelten ProfibürgerInnen explizit angesprochen und für die Ausgestaltung dieser Zukunft mit in die Verantwortung genommen. Es war ein toller Vortrag einer 'unorthodoxen Rabbinerin', die ein farbiges Weltbild mit kultureller Tiefenschärfe zeichnete, in dem auch viel persönliche Lebenserfahrung und Weisheit steckt. Frau Goodman- Thau ist Jahrgang 1934.

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Ich hatte schon öfter auf diesen empfehlenswerten Studiengang der Hochschule für Gestaltung hingewiesen: ext link icon profi-buerger.de


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