Anfang | Philosophie | Konzept | Galerie | DIY | Zu meiner Person | Notizen



  Seite 10   Bitte blättern Sie weiter durch die Seiten:


22. Oktober 2006: Die Bassgeige schrammelt und zirpt, knallt, knarzt und swingt. Dann brummt sie wieder melodiös und sonor. Kontrabass solo - mit ungemein rührseliger Ausdruckskraft. Wer kann das? Vitold Rek! Dazu pfeift er manchmal vor sich hin, oder verfällt für ein paar Sekunden in eine Art monotonen Sprechgesang.

Das Foto machte ich heute anlässlich einer Matinee im Künstlerhaus Edenkoben bei 'Poesie und Musik'. Zwei CDs von Vitold Rek nahm ich gleich mit, lies mir diese signieren, voller Vorfreude, sie zuhause über meine SABA-Greencone-Lautsprecher zu hören. 'bassfiddle alla polacca' + 'cathedral' - ein toller Hörgenuss für Jazzliebhaber.

Die angesagte Berliner Dichterin Uljana Wolf blieb an diesem sonnenbeschienenen Tag auf geheimnisvolle Weise verschol- len, ihr Stuhl infolgedessen leer.

Und so las an ihrer Stelle Hans Thill aus ihrem Lyrikband:

'Kochanie, ich habe Brot ge- kauft'

    Uljana Wolf

 Poetenladen.de


14. Oktober 2006: Herbstimpressionen Burda-Museum Baden-Baden

÷ Bild groß ÷


9. Oktober 2006: Im Grunde bin ich mehrnoch 'Augenmensch' als 'Ohrenmensch'. Alles geht bei mir vom sinnlichen Reiz aus. Meine Zuneigung zur bildenden Kunst zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Mich faszinieren nicht nur bestimmte Kunstwerke, sondern immer auch die Menschen, die sie gemacht haben. So freut es mich, wenn ich näheres über ihre Vorstellungskraft oder ihren Personalstil erfahren kann. Zum Glück gibt es öfter solche Gelegenheiten. Gestern hörten wir durch unsere liebe Freundin und Malerin Susanna Iris Weber von einer privaten Führung durch eine Ausstellung in der Durlacher Raumfabrik.  Raumfabrik

÷ Bild groß ÷

Prof. David D. Lauer erklärte uns vor Ort seine Ausstellung 'paarweise - zweigeteilt'. Ich war völlig überrascht zu erfahren, dass er neben seinem umfangreichen Werk als Bildhauer früher auch als Designer und Architekt Objekte gestaltet hat, zu denen ich einen intimen persönlichen Bezug habe, und die ich als ganz herausragend empfinde. Darunter beispielsweise etwa 1965 das POP-Restaurant in Heidelberg. Das POP war früher jahrelang quasi unser Wohnzimmer und Treffpunkt der Clique gewesen. Für mich war es - vor seiner 'Renovierung' - eine der bedeutendsten konkreten Manifestationen der pop art - ein Gesamtkunstwerk erster Güte!

Sogar zur frühen Audioszene gibt es Verbindungen. So erfuhr ich beiläufig, dass eine tonnenförmige hölzerne Lautsprechersäule, die ich vor Jahrzehnten von dem Karlsruher Lautsprecherbauer Ing. Leppert gekauft hatte, auf einen Entwurf von Prof. Lauer zurückgeht. So klein kann einem manchmal die Welt vorkommen...

Ganz oben sieht man Prof. David D. Lauer. Auf dem untersten Foto in Bildmitte die Malerin Susanna Weber und rechts den Vorsitzenden 'unseres' alten Kunstvereins Leimen, Dr. Joachim Altmeyer. Kunstverein Leimen


8. Oktober 2006: Trashige Modeaccessoires aus Fernost, falsche Vuitton-Täschchen und mit 'Brillianten' aus Glas besetzte Rolex- Uhren kennt man  ja. Es kommt aber noch besser: seit einiger Zeit kann man aus Hongkong sogar Western Electric Röhrenverstärker im alten Look wie z.B. das von Sammlern gesuchte Modell 91A aus den Dreißigerjahren spottbillig beziehen - und das tolle daran ist - diese Teile glänzen in neuem Lack wie eine Speckschwarte!

Der Kenner findet so etwas natürlich degoutant. Ich habe übrigens noch nie verstanden, was es bringen soll, mit einem Rolex-Blender zu protzen.

In einem vornehmen Hifi-Fachgeschäft, das ich kürzlich besuchte, standen gleich vier solcher Replicas. Der Verkäufer erklärte mir, es seien wohl 'alte Quads'.


7. Oktober 2006: Gut 700 Kilometer und eine Fahrzeit von fast 8 Stunden - das steht einem bevor, wenn man von Karlsruhe nach Graz mit dem Auto unterwegs ist. Ohne Auto ging es aber nicht, denn ich hatte zwei meiner Lautsprechercabinets und eine Kiste mit Röhrenverstärkern im Gepäck. Diesmal hatte uns eine Exkursion zu Audio- und Musikfreunden in die Steiermark geführt. Graz durfte sich übrigens anno 2003 mit dem Ehrentitel europäische 'Kulturhaupt- stadt' schmücken. graz.at

Auf dem folgenden Foto sieht man die Dachluken des spektakulär gestylten Kunsthauses Graz, das hier die Firstziegel der historischen Altstadt überragt. (Architektur: spacelab/Peter Cook, Colin Fournier)


 

Viel mehr zu lesen gibt es auf der folgenden Extra-Seite:

  ÷ Bericht aus Graz ÷
 


24. September 2006: Meine Hifi-Anlage ist derzeit abgeklemmt. Erstens waren meine Referenz-Komponenten gerade bei der Zeitschrift 'Hörerlebnis' im Test, und zweitens wären meine Lautsprecher gestern nur im Wege gestanden, denn es kam lebendiger Jazz zu uns ins Wohnzimmer. Wir hatten ein paar Freunde und Verwandte zu einem kleinen Herbstfest eingeladen. Unser lieber Freund Robert, der nebenbei begeisterter Schlagzeuger ist, hatte netterweise ein Gastspiel der Jazz-Formation 'Intonation' [ˌintou'neiʃən] für uns arrangiert, die mit ihren schönen Songs ganz wesentlich zu dem gelungenen Abend beitrug.

÷ Bild groß ÷

Bei solchen Gelegenheiten beneide ich meistens den Jazzgitarristen, da ich selber leider nur anfängerhaft spiele, trotz Musikunterricht. Ich mag ja besonders die Jazzgitarre, finde allein schon ihr Aussehen schön.

Meine Hifi-Anlage lasse ich besser gleich eingepackt. Sie wird nächste Woche mit uns ein paar Tage nach Graz verreisen. Meine Frau und ich möchten diese charmante Stadt gern näher kennen lernen und außerdem freuen wir uns schon sehr auf unseren Treff mit netten Bekannten und mit Grazer Liebhabern besonderer Audio- sachen. Das wird sicher spannend!



13. September 2006:

Coup d´Oeil - der Versuch einen Augenblick und ein heiteres Mo- ment einzufangen.

Gesehen an der Rückseite der Staatlichen Hochschule für Ge- staltung Karlsruhe.

hfg-karlsruhe.de

______________________

÷ Größeres Bild ÷

______________________

Kommentar 15. September 2006: von Dr. Frank Gales aus Speyer

Hallo Jo, das Vogelhäuschen wird wohl nie einem Feuer zum Opfer fallen, da es sich in der sich 6m nach oben ausdehnenden Feuerschutzzone befindet. Lustiges Foto. Kecke Idee.

Aber da wären noch ein paar ernstere Aspekte: Wurden schon Hausbewohner gesichtet? Sind die sich ihrer Schutzzone bewußt? Hat die feuerwehrrote Farbe eine rein gestalterische Bedeutung oder repräsentiert sie den semantischen Bezug zu den Schildern? Ist die archetypische Hausform eine konsequente Entscheidung eines bewußten Entwurfsprozesses oder wurde sich in unmittelbarer Nähe der Hochschule für Gestaltung, ungeachtet dem eigentlichen, diesbezüglich höheren Auftrag dieser Institution, dem Formdiktat von Ikea unreflektiert unterworfen?

Es bleiben also viele wichtige Fragen offen… Werden wir jemals Zugang zu den Antworten bekommen? Manchmal ist es befreiend seinen verrückten Gedanken freien Lauf zu lassen und diese dann auch noch zu konservieren.                                Tschau, Frank


7. September 2006: Mein Freund und Hausarzt Jürgen doktert nebenbei auch gern an Röhrenverstärkern herum. Er spielt mit verschiedenen Röhren, stellt seine Verstärker auf besondere Basen aus Keramik- oder Metallkugeln, abwechselnd auch mal auf Granitbalken, und hört klangliche Feinheiten heraus, die mir selber noch gar nicht aufgefallen sind.

Kürzlich konstruierte er akustische Absorber aus asymmetrisch formgefrästen Multiplex-Latten. Sie sind für die Wände seines im Souterrain befindlichen Hörraums bestimmt, der harte Beton- und Glasflächen aufweist. Ich finde, dass die Objekte von Jürgen interior-design-mäßig sehr ansehnlich wirken. Ganz im Gegensatz zu dem, was man üblicherweise an 'Schallschluckern' fertig und teuer kaufen kann. Hier ein paar Fotos:

÷ Bild groß ÷

Mittels strategisch platzierter Filz-Fallen an gegenüberliegenden Wänden werden bestimmte Stör- frequenzen bedämpft. Andere verschachtelte Objekte aus Metall, Holz und Bezugsstoff haben zudem eine praktische Funktion - so wie dieser verdeckte CD-Container im Bild rechts.

Dar Raum passt perfekt zu den ausgesuchten Audio-Klassiker von LINN, NAIM, QUAD und BRAUN, die darin Dienst tun.

 


 

29. August 2006: Herr Dunkel - er ist Chefredakteur der Zeitschrift Hörererlebnis - spricht mir aus der Seele.   hoererlebnis.de

Deshalb habe ich ihn nach der Lektüre der neusten Ausgabe an- gerufen und um Erlaubnis gebeten, sein Editorial in meinem Weblog zu zitieren. Das hat er mir dankenswerterweise gestattet.

Selber bin ich ebenfalls der Mei- nung, dass man vielerorts in den Bereichen Technologie- und Pro- duktentwicklung auf dem falschen Weg ist. Breiten Kreisen scheint der Sinn für Qualität schon abhan- den gekommen zu sein.

Den Text von Herrn Dunkel finden Sie auf einer eigenen Seite:

 ÷ Geschichten aus der Geschichte ÷


20. August 2006: Weitgereisten Besuch von Audiofreunden darf ich ja öfter bei mir begrüßen. Gäste aus Sardinien hat man aber nicht alle Tage - ich möchte mich dafür bedanken und diesen Treff kurz notieren. Herr Tomaso Aramo aus der Inselhauptstadt Cagliari war extra wegen meiner Reso|Beta Lautsprecher zu mir gekommen, die er im Internet gesehen hatte. Es hat mir viel Freude gemacht, von Herrn Aramo und seinen Freunden sehr positive Kommentare über den Klang und über das Aussehen meiner Komponenten zu hören. Am liebsten hätte Herr Aramo gleich ein Pärchen meiner SABA Greencone Lautsprechersäulen mitgenommen.

÷ Bild groß ÷

Auch über unser gemeinsames Faible für klassische Sportwagen und für Malerei konnten wir uns blendend unterhalten. Die Damen zeigten derweil einige Neugier an der bildenden Kunst und so durfte ich ihnen ein paar Bilder erläutern, die in unserer Wohnung hängen. Herr Aramo - vorn auf dem Foto - ist Designer, hat Kunst studiert und malt. In seiner aktuellen Anlage musizieren schon besondere Lautsprecher mit Fostex-BB an einer Röhre von Uchida.


29. Juli 2006: Herr Bernhard Ritter aus Kornwestheim hört jetzt zuhause auch 'Grün'. Ich bin ihm sehr dankbar für seine Kritik. Er hört genau hin, er setzt sich sehr eingehend mit seinen Audiosachen auseinander, und er hat auch die Möglichkeit, seine Lautsprecher und Verstärker die ich in 2005 für Ihn gebaut hatte an seiner hochwertigen Zweitanlage zu messen.

÷ Feedback von Bernhard Ritter ÷
 

Ich möchte mich noch einmal herzlich für das Körbchen mit Delikatessen bedanken - ein Geschenk von Herrn Ritter - und zudem für seine guten Musiktipps. (Christina Branco 'Ulisses' und Rolf Lislevand 'Nuove Musiche') Genau mein Geschmack!


  Seite 10   Bitte blättern Sie weiter durch die Seiten:

 


Anfang | Philosophie | Konzept | Galerie | DIY | Zu meiner Person | Notizen