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Warum
ich die Fulvia verkauft habe? Nach unserem Umzug
nach Karlsruhe hatten wir nicht mehr genügend Stellplätze im Hause.
So parkte die Fulvia in einer gemieteten Garage in der
Nachbarschaft. Dadurch war sie etwas aus dem Blickfeld geraten.
Wir hatten zu der Zeit in unserem Zwei-Personen-Haushalt drei
Autos, die meist nutzlos herumstanden, weil man in Karlsruhe
wunderbar Fahrrad fahren kann.
Der Spaß am Autofahren ist mir sowieso abhanden gekommen. Es scheint auf den Straßen immer weniger
Fahrer
mit Umgangsformen zu geben. Was die Autoindustrie heutzutage
abliefert, ist für mich nur noch ein Armutszeugnis der Techniker
und Designer.
Man möchte diese mit Pferdestärken,
Elektronik- und Komfortausstattungen überladenen Spritfresser
gar nicht mehr haben! Spaß beim Fahren machen sie nicht. Am
ehesten kann ich mich noch für avantgardistische Entwürfe von
besonders umweltfreundlichen Autos erwärmen.
Im Moment haben wir als einziges Auto einen Fiat
Grande Punto, der sich durch einen benzinsparenden
Motor auszeichnet, gepaart mit einem Sechsgangetriebe. Seine Karosserie wurde immerhin noch von Altmeister Giorgetto Giugiaro gezeichnet und
er ist, wie einige andere Italiener auch, im Innenraum ganz
hübsch gemacht.
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